Eine Straße führte über das Festungsgelände: 47,8 KB

Eine Straße führte zwischen Häusern hindurch über das Fes­tungs­ge­lände.
Zwischen der Süd­west­kurtine (1) und der Mauer zwischen Zeug­haus und Restau­rant­gebäude (siehe Archä­o­lo­gische Gra­bungen: Mittel­alter­licher Keller) präsen­tierte sich ein über­aus viel­sei­tiges Gebiet archä­o­lo­gi­scher Ent­deck­ungen. Vor der Kur­tine (1) fand sich eine wei­tere Mauer (1a), auf dieser, eben­falls direkt vor die Kur­tine gesetzt, eine erheb­lich schma­lere und kür­zere zweite (1b). Die Mauer (1a) ist ins­ge­samt gut doppelt so lang, wie hier zu sehen. Zwei längs ver­lau­fende Mauer­reste (2) sind die ältesten Befunde und stam­men wohl aus dem Mittel­alter. Dazwi­schen Fuß­boden­frag­mente (3) jüngeren Datums mit einer Feuer­stelle (3a). Im Bereich vor der Kur­tine stand also ein Gebäude, dessen Außen­mauer (4) direkt an die Straße (5) grenzte. Der Eingang (4a) ist gut erkenn­bar. Die Fahr­bahn­hälfte, die an dem Gebäude vorbei führt, ist schmaler als die andere. Unregel­mäßig­keiten am Rand deuten darauf hin, dass sie bei einem Umbau zugun­sten der Bebau­ung an der Kur­tine ver­schmä­lert wurde. Auch auf der anderen Seite der Straße sind die Grund­reste von ein oder zwei Häusern (6) erhalten. Die Außen­mauer/n (6a) grenzt/grenzen wieder an die Straße an, eine längs ver­lau­fende Zwischen­mauer (6b) diente einem mittel­alter­lichen Fach­werk als Funda­ment. Die Fuß­böden sind zu einem Groß­teil erhalten.